Presseschau
20.12.2006
Saarbrücker Zeitung - Wartehäuschen möbeln Stadt auf
JCDecaux und Saarbrücken gingen vor 25 Jahren wegweisende Partnerschaft ein Was 1981 in Saarbrücken begann, wurde Vorbild in ganz Deutschland. JCDecaux rüstet Bus- und Saarbahnhaltestellen mit Wartehäuschen aus und bekam die Möglichkeit, Werbeflächen zu vermarkten. Saarbrücken. Der Vertrag, den der damalige Saarbrücker Oberbürgermeister Oskar Lafontaine 1981 mit dem französischen Stadtmöblierer JCDecaux unterschrieb, begründete eine Langzeitpartnerschaft. Jetzt war Silberjubiläum für das vor 25 Jahren nicht nur in Saarbrücken, sondern gar in ganz Deutschland neue Konzept: JCDecaux stellt der Stadt Saarbrücken kostenlos gläserne Fahrgasthäuschen zur Verfügung und kann im Gegenzug hochwertige Werbeflächen vermarkten. Dieter Keppler, Geschäftsführer von JCDecaux Deutschland: „Wir sind stolz darauf, Partner dieser sympathischen Stadt zu sein.“ 1982 stellte das französische Unternehmen das erste Wartehäuschen an der Karstadt-Haltestelle auf. Weitere folgten. Diese Wartehäuschen gehören heute ebenso zum Stadtbild wie die von Norman Foster - er hat unter anderem die gläserene Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin entworfen - gestalteten Stadteingangsschilder und die von Foster für JCDecaux entworfenen Wartehallen entlang der Saarbahn-Trasse. 1999, zur Saarbrücker 1000-Jahr-Feier, warb JCDecaux europaweit in 50 Städten mit einem Plakat des dänischen Künstlers Per Arnoldi für das Jubiläum. Albert Sonnenmoser, Betriebsleiter Süd-West bei JCDecaux, erinnert daran, dass 1984 in Saarbrücken am Beethovenplatz die erste vollautomatische öffentliche Toilette in Deutschland aufgestellt wurde. STICHWORT |