Pressemitteilung
09.03.2011
JCDecaux legt Jahreszahlen für 2010 vor
Paris/Berlin, 9. März 2011 – JCDecaux SA (Euronext Paris: DEC), die Nummer 1 der Außenwerbung weltweit, hat heute die geprüften und bestätigten Jahreszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 (Stichtag: 31. Dezember 2010) veröffentlicht. Umsatz Der Konzernumsatz 2010 stieg um 22,5% auf 2.350,0 Millionen Euro. Dies entspricht den vorläufigen Zahlen, die das Unternehmen am 27. Januar 2010 vorgelegt hatte. Der um Übernahmen und Kursschwankungen bereinigte organische Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,1%. Operative Marge (1) Die operative Marge des Konzerns legte um 41,7% auf 555,4 Millionen Euro zu (2009: 392,0 Millionen Euro). Die operative Marge bezogen auf den Konzernumsatz betrug 23.6%. Dies entspricht einem Anstieg von 320 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr (2009: 20,4%) und spiegelt das starke operative Niveau der Gruppe im Jahr 2010 wider.
Stadtmöblierung: Die operative Marge in diesem Segment stieg um 26,0% auf 375,9 Millionen Euro. Die operative Marge bezogen auf den Konzernumsatz erhöhte sich auf 32,8% (2009: 31,9%). Bereinigt um den Beitrag der Wall AG sowie um Titan Outdoor lag das Verhältnis von operativer Marge und Konzernumsatz bei 33,8%. Dies entspricht einem Anstieg von 190 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr (2009: 31,9%) und spiegelt das starke operative Niveau wider, das der Konzern in seinen meisten Ländergesellschaften erreichen konnte. Transportmedien: In diesem Segment stieg die operative Marge um mehr als das Doppelte auf 115,4 Millionen Euro und lag bezogen auf den Konzernumsatz bei 14,8% (2009: 9,4%). Treiber dieser Entwicklung waren das starke Umsatzwachstum im asiatisch-pazifischen Raum und Nordamerika sowie neu erworbene Assets, darunter die Eisenbahnverträge von Titan Outdoor. Großflächenwerbung: Die operative Marge in diesem Segment stieg um 68,7% auf 64,1 Millionen Euro. Bezogen auf den Konzernumsatz stieg die operative Marge gegenüber dem Vorjahr von 9,6% auf 15,1%. Der Geschäftsbereich profitierte insbesondere von einem Umsatzschub in Frankreich und Großbritannien. Die Maßnahmen zur Kostenreduzierung, die 2009 in allen Ländergesellschaften der Gruppe umgesetzt worden waren, trugen ebenfalls zur positiven Entwicklung in diesem Segment bei. EBIT (2) Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 127,2% auf 279,0 Millionen Euro (2009: 122,8 Millionen Euro), wobei die Konzernmarge 11,9% der konsolidierten Umsätze ausmachte (2009: 6,4%). Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis im Jahr 2010 und um Wertberichtigungen aus dem Jahr 2009, blieben die Kosten für Abschreibungen, Ersatzteile und sonstige Posten im Wesentlichen stabil. Finanzergebnis (3) Das Finanzergebnis verringerte sich 2010 um 10,8 Millionen Euro auf -27,0 Millionen Euro (2009: Equity-Beteiligungen Der Nettogewinn aus Unternehmensbeteiligungen der Gruppe, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, wuchs 2010 um 34,6 Millionen Euro auf 3,9 Millionen Euro. Im Jahr 2009 hatte noch ein Betrag von -30,7 Millionen Euro zu Buche gestanden. Bereinigt um die Wertminderungen und Sondereffekte in den Jahren 2009 und 2010 stieg der Anteil dieser Unternehmensbeteiligungen am Nettogewinn geringfügig an. Dies spiegelt einen leicht verbesserten Geschäftsverlauf dieser Unternehmen im Jahr 2010 wider. Die Wall AG und BigBoard wurden 2010 nicht mehr als Equity-Beteiligungen im Konsolidierungskreis geführt. Nettogewinn auf Konzernebene Der Nettogewinn auf Konzernebene versiebenfachte sich und erreichte 173,3 Millionen Euro, gegenüber 24,5 Millionen Euro im Jahr 2009. Dieser Anstieg spiegelt vor allem die Verbesserung beim EBIT sowie den gestiegenen Ergebnisbeitrag aus Unternehmensbeteiligungen wider. Investitionen in Sachanlagen Die Nettoinvestitionen (Erwerb von Sachwerten und immateriellen Gütern, abzüglich Veräußerungen) beliefen sich auf 155,2 Millionen Euro gegenüber 179,7 Millionen Euro im Jahr 2009. Frei verfügbarer Cash Flow (4) 2010 stieg der freie Cash Flow auf 327,4 Millionen Euro gegenüber 164,8 Millionen Euro im Jahr 2009. Dies ist zurückzuführen auf die wiedererstarkten Nettozuflüsse aus operativen Aktivitäten, das strikte Working Capital Management und die gesunkenen Investitionen in Sachanlagen. Nettoverschuldung (5) Die Nettoverschuldung lag am 31. Dezember 2010 bei 358,8 Millionen Euro und damit um 311,2 Millionen Euro niedriger als zum Stichtag des Vorjahres. Am 31. Dezember 2009 hatte die Nettoverschuldung noch 670,0 Millionen Euro betragen. Dies entspricht einem Wert von 0,6 bezogen auf die operative Marge. Die verfügbaren Kreditlinien beliefen sich auf 850,0 Millionen Euro. Dividende Auf der nächsten Jahreshauptversammlung – geplant für den 11. Mai 2011 – wird der Vorstand vorschlagen, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2010 auszuzahlen.
Jean-François Decaux, Co-CEO von JCDecaux SA, sagte: “Die Ergebnisse des Jahres 2010 belegen, dass JCDecaux gestärkt aus der Krise hervorgegangen ist und seine Marktposition nochmals ausbauen konnte. Anfang 2011 sind wir zum größten Außenwerbeunternehmen weltweit aufgestiegen. Unsere starke Performance bei der operativen Marge im Jahr 2010 ist auf ein ausgewogenes Kosten- und Kapitalmanagement zurückzuführen. Dies hat uns in die Lage versetzt, in den schnell wachsenden Märkten weiter zu expandieren und gleichzeitig die Erholungstendenzen beim Umsatz in den traditionellen Märkten unserer Gruppe noch stärker zu nutzen. Mit einem frei verfügbaren Cash Flow von 327 Millionen Euro und dem Vorschlag, für das Geschäftsjahr 2010 keine Dividende für das Geschäftsjahr 2010 auszuschütten, erhöht sich der finanzielle Spielraum des Konzerns. Wir sind damit gut gerüstet, Chancen im Zuge der Branchenkonsolidierung aktiv zu nutzen, wenn sie sich ergeben. Bei der Prüfung von Wachstumschancen werden wir weiterhin, wie auch schon in der Vergangenheit, im Sinne aller Stakeholder verantwortungsbewusst und diszipliniert vorgehen. Die positive Entwicklung aus dem Januar hat sich weiter fortgesetzt und wir rechnen nunmehr mit einem organischen Umsatzwachstum von rund 6% im ersten Quartal 2011. (1) Operative Marge = Umsatz abzüglich der direkten betrieblichen Aufwendungen (außer Wartung/Ersatzteile), abzüglich der allgemeinen Betriebsaufwendungen (SG&A-Aufwendungen) (2) EBIT = Earnings Before Interests and Taxes = Operative Marge abzüglich Abschreibung, Amortisierung und Rückstellungen, abzüglich Goodwill-Abschreibung, abzüglich Wartungs- und Ersatzteile, abzüglich aller sonstigen Einnahmen und Ausgaben (3) Finanzergebnis = ohne den Effekt der 2010 aktualisierten Verkaufsoptionen für Minderheitsanteile (put on minorities) von -7,8 Millionen Euro 2010 und -3,4 Millionen Euro 2009 (4) Frei verfügbarer cash flow = Betrieblicher Netto-Cash-Flow abzüglich der Netto Investitionen (Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte) (5) Nettoverschuldung = Verschuldung abzüglich der liquiden Mittel, einschließlich der unbaren Auswirkungen von IAS39 (auf Schulden und Nebenkosten) und ausgenommen der unbaren Auswirkungen von IAS32 (Schulden aus Verpflichtungen zum Kauf von Minderheitsanteilen)
Umsatzzahlen für das erste Quartal 2011 am 9. Mai 2011 (nach Börsenschluss) Jahreshauptversammlung am 11. Mai 2011
Kennzahlen der JCDecaux-Gruppe:
Ansprechpartner JCDecaux Deutschland Ansprechpartner Presse Dieter Keppler Matthias Kuck
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